Amtsleiterwechsel beim Rechnungsprüfungsamt Würzburg

Am 29.04.2015 verabschiedete der Präsident des Bayerischen Obersten Rechnungshofs, Dr. Heinz Fischer-Heidlberger, die Amtsleiterin des Staatlichen Rechnungsprüfungsamts Würzburg, Regierungsdirektorin Angela Walter-Schmitt, die zum Landesamt für Finanzen wechselte.

Anschließend übertrug er die Leitung des Rechnungsprüfungsamts Würzburg an Oberregierungsrat Dieter Mohr.

Ansprache von Präsident Dr. Fischer-Heidlberger am 29.04.2015 in Würzburg.

Es gilt das gesprochene Wort!

Sehr geehrte Frau Walter-Schmitt, sehr geehrte Frau Mohr, sehr geehrter Herr Mohr, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich darf Sie alle hier im „Rundling" des Zentrums Bayern Familie und Soziales sehr herzlich willkommen heißen. Dem ZBFS als Hausherrn, stellvertretend Herrn Dr. Holderried, danke ich, dass wir diesen Raum nutzen dürfen und damit einen perfekten Rahmen für die heutige Veranstaltung haben.

Ganz besonders freut es mich, den früheren Vorsitzenden des Haushaltsausschusses, Herrn MdL a. D. Manfred Ach, in seiner Heimat begrüßen zu dürfen. Wie geschätzt Sie hier sind und welches Ansehen Sie hier genießen, habe ich vor kurzem erleben dürfen, als wir gemeinsam für ein paar Stunden in der Innenstadt und in der Residenz unterwegs waren.

Ein herzliches Willkommen natürlich auch an die früheren Leiter und die Ruheständler des RPrA Würzburg. Mit Ihrer Anwesenheit zeigen Sie mir, dass Sie gerne in der Rechnungsprüfung gearbeitet haben und sich weiterhin der Rechnungsprüfung verbunden fühlen.

Ich komme immer wieder gerne nach Würzburg. Würzburg ist die Stadt, wo Tiepolo, Balthasar Neumann und natürlich auch Riemenschneider gewirkt haben, wo Walther von der Vogelweide neben dem Dom begraben ist. Wie Sie wissen, ist Würzburg die erste bayerische Stadt, die den Welterbetitel der UNESCO erhielt. Es gehört natürlich zum Selbstverständnis Würzburgs, Europäische Kulturhauptstadt werden zu wollen.

Es gab auch dunkle Stunden in Würzburg wie die Katastrophe vor 70 Jahren am 16.3.1945: Dem Fliegerangriff der britischen Royal Air Force fielen etwa 5000 Menschen zum Opfer. Die historische Altstadt wurde fast vollständig zerstört. Wie ein Wunder blieben die gewölbten Räume der Residenz, darunter die großen Säle des Mittelbaus, relativ unbeschadet. Glück im Unglück war, dass im Juni 1945 Leutnant Skilton nach Würzburg kam und als Kunsthistoriker die Bedeutung der fürstbischöflichen Residenz erkannte und sofort Sicherungsmaßnahmen einleitete. So wurden letztlich Tiepolos Fresken und Balthasar Neumanns Treppenhaus vor der Zerstörung durch Nässe gerettet. Auch auf die Julius-Maximilians-Universität mit langer Geschichte und gutem Ruf kann Würzburg stolz sein.

Sie merken: ich mag Würzburg und ein wenig hängt mein Herz an dieser Stadt, wo ich als Student schöne Jahre verbracht habe.

Doch jetzt zum eigentlichen Anlass des heutigen Tages: die Verabschiedung der Leiterin des Staatl. Rechnungsprüfungsamts Würzburg, Frau Walter-Schmitt, und zur Einführung des neuen Amtsleiters, Herrn Dieter Mohr.

Liebe Frau Walter-Schmitt, wir dürfen, oder besser gesagt, wir müssen Sie heute verabschieden. Vielleicht etwas spät, aber das hat ja seine Gründe. Wir brauchen deswegen aber kein schlechtes Gewissen zu haben, weil ja die offizielle Einführung in Ihr neues Amt auch erst letzte Woche war. Unsere fehlende Präsenz war einem wichtigen KEF-Termin und dem Bahnstreik geschuldet, wofür ich Sie und das Landesamt für Finanzen um Verständnis bitte.

Bislang war die Funktion des Amtsleiters bei einem Staatl. Rechnungsprüfungsamt die letzte und krönende Station eines erfolgreichen Berufslebens in der Rechnungsprüfung.

Nicht so bei Ihnen!

Sie haben Ihre Funktion als Amtsleiterin erfolgreich als Sprungbrett genutzt und stellen sich seit Anfang dieses Jahres einer neuen beruflichen Herausforderung: Sie sind jetzt Leiterin der Dienststelle Würzburg des Landesamts für Finanzen.

Wie Sie alle wissen, stehe ich jedem Aufgabenwechsel sehr positiv gegenüber, egal ob sich damit die fachlichen Aufgaben ändern oder ein Behörden- oder sogar ein Ressortwechsel damit verbunden ist. Berufliche Veränderung bietet immer die große Chance, etwas Positives für sich zu tun, sich voranzubringen und sich weiterzuentwickeln. Es spricht auch für die Qualität des Personals in der Rechnungsprüfung, wenn sich Beamtinnen und Beamte aus unserem Geschäftsbereich erfolgreich in Auswahlverfahren durchsetzen, noch dazu, wenn es um herausgehobene Dienstposten geht.

Wichtig erscheint mir dabei auch, dass durch Personalwechsel zurück in die Verwaltung unser Auftrag, unsere Arbeit in der Rechnungsprüfung, unser Verständnis für Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit auf diese Weise in der Verwaltung verankert wird.

Frau Walter-Schmitt, Sie haben Ihre Chance genutzt! Sie haben in den letzten 1½ Jahren als Leiterin des RPrA Würzburg gute Arbeit geleistet, wichtige Führungserfahrung sammeln können und sich begleitend in verschiedenen Führungsfortbildungen weiterqualifiziert. Mit dieser Erfahrung sind Sie gut gerüstet, noch mehr Führungsverantwortung mit einer größeren Führungsspanne zu übernehmen. Ich bin davon überzeugt, dass Sie die Herausforderungen, die beim Landesamt für Finanzen als Dienststellenleiterin auf Sie warten, meistern werden. Ihre Arbeit in den ersten Monaten in Ihrer neuen Funktion bestätigt diese Prognose.

Sie kennen das Landesamt für Finanzen. Schließlich kommen Sie aus diesem Bereich, der früher Bezirksfinanzdirektion hieß. 12 Jahre lang waren Sie bei der damaligen BFD Würzburg als Sachbearbeiterin und Arbeitsgruppenleiterin im Bereich Versorgung tätig. Herr Baumeister, der damalige Amtsleiter, hat Sie für die Rechnungsprüfung beim RPrA Würzburg gewonnen. Hier waren Sie rund 25 Jahre lang Prüfungsbeamtin. Zuwendungsprüfungen im Geschäftsbereich des Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen und Prüfungen im Bereich der Inneren Verwaltung waren Ihr erstes Betätigungsfeld. Ein Highlight in Ihrer Prüfungstätigkeit war sicherlich die Prüfung des Bayerischen Roten Kreuzes Ende der 1990er Jahre, eine groß angelegte Teamprüfung, an der mehrere Rechnungsprüfungsämter und der ORH beteiligt waren. Diese Prüfung sorgte immer wieder für Presseschlagzeilen und bewegte sehr viel im Rettungsdienstwesen und in der Organisationsstruktur des BRK.

Logische Konsequenz war, dass Ihnen die Eignung für den Aufstieg in den damaligen höheren Dienst zuerkannt wurde. Nach entsprechender Qualifizierung sind Sie dann im Herbst 2005 in den damaligen höheren Dienst aufgestiegen und waren ab diesem Zeitpunkt „Prüferin mit herausgehobenen Aufgaben". Ein wichtiger Punkt in Ihrer Vita als Prüferin war der Wechsel in die Klinikprüfung. Schnell haben Sie sich in einem für Sie fremden Gebiet eingearbeitet, gute Ergebnisse geliefert und sich so einen sehr guten Ruf erarbeitet.

Ich darf zusammenfassend sagen: in allen Ihren Prüfungsaufgaben haben Sie sich bestens bewährt. Sie haben große Flexibilität bewiesen! Flexibel zu sein, eine der wichtigsten Eigenschaften eines Prüfungsbeamten, ist für Sie eine Selbstverständ-lichkeit. Sie sind ein gutes Beispiel dafür, dass sich ein guter Prüfer nicht in einer Einbahnstraße befindet, sondern sich in andere Themenfelder einarbeiten und gute Arbeit liefern kann.

Am 01.09.2013 traten Sie nach einem aufwendigen Auswahlverfahren die Nachfolge von Herrn Ott an und wurden zur Amtsleiterin bestellt. Sie brachten für diese neue Aufgabe u.a. langjährige Erfahrung als stellvertretende Amtsleiterin mit. Aber auch Ihr sicheres Auftreten, Ihre Durchsetzungskraft und Ihre Aufgeschlossenheit für neue Entwicklungen waren für mich wichtige Kriterien bei meiner damaligen Auswahlentscheidung. Nach kurzer Bewährungszeit wurden Sie mit Wirkung vom 09.12.2013 zur Regierungsdirektorin ernannt.

Sie hatten kaum Zeit, Fuß zu fassen, schon begannen im Sommer 2014 die Diskussionen zur Organisationsänderung. Unser gemeinsames Ziel: Die Zusammenarbeit des ORH mit den RPrÄ sollte neu ausgerichtet und verbessert werden.

Für Sie war es nicht die erste Organisationsänderung. Sie haben bereits die Organisationsänderung Ende der 1990er Jahre miterlebt. Auch damals stand die engere Einbindung der Rechnungsprüfungsämter in die Arbeit des ORH im Vordergrund. Die Führungsebene bei den Rechnungsprüfungsämtern wurde damals verschlankt, die Prüfer mit herausgehobenen Aufgaben wurden neu geschaffen. So wurde die operative Prüfungstätigkeit merklich gestärkt!

Beim aktuellen Reformprozess zur Zusammenarbeit des ORH mit den RPrÄ stehen wieder die Schlagworte „Effizienz, Erfolg und Wirksamkeit" im Vordergrund. Dass die Rechnungsprüfung sich in diesen Punkten messen lassen muss, zeigte die Behandlung des Jahresberichts 2015 im Haushaltsausschuss in der letzten Woche. Ein Abgeordneter stellte hartnäckig Nachfragen zu unseren Berichten. Einmal zog er sogar das Resümee, dass unseren Berichten die notwendige Tiefe fehle würde. Auch wenn diese Äußerungen im konkreten Fall vielleicht etwas überzogen waren, zeigt sich, dass wir unsere Feststellungen und Würdigungen immer wieder aufs Neue kritisch hinterfragen und überprüfen müssen. Es ist wichtig, dass wir als seriöser und neutraler Akteur wahrgenommen werden. Nur dann sind wir glaubwürdig. Um dieses Ziel zu erreichen, ist manchmal viel Arbeit erforderlich. Aber es lohnt sich: Ich spüre immer wieder, dass die Öffentlichkeit und die Bevölkerung unsere Arbeit zu schätzen weiß, weil wir die Dinge erklären und auf den Punkt bringen, frei von politischen und sonstigen Interessen.

Sehr geehrte Frau Walter-Schmitt, in der langen Phase Ihrer Tätigkeit in der Rechnungsprüfung hat sich die Prüfungstätigkeit stark gewandelt. Es brauchte eine Vielzahl kleiner Schritte, aber auch Geduld und Rücksichtnahme. Übergreifende Ziele der Kleinen Kollegien im ORH bestimmen heute das Prüfungsgeschehen, auch und gerade vor Ort bei den Rechnungsprüfungsämtern.

Im Zuge der aktuellen Organisationsänderung haben sich auch die Aufgaben des Amtsleiters etwas geändert. Die Führungsverantwortung der Amtsleiter und deren Vertreter wird gestärkt. Die Führungsaufgaben werden herausgehoben. Eine wichtige Führungsaufgabe ist, das Potenzial der Prüfungsbeamten, unsere wichtigste Ressource, zu nutzen, die Prüferinnen und Prüfer für gute Leistungen zu motivieren.

Natürlich weiß ich, dass es gerade in der Rechnungsprüfung nicht ganz leicht ist, die Motivation immer auf höchstem Niveau zu halten. Gerade deshalb müssen die Führungskräfte hier einen Schwerpunkt ihrer Aufgaben sehen und leben: Gespräche, Diskussionen, Ratschläge - einfach da sein für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

Mit einem Anteil von 50 Arbeitstagen sind die Amtsleiter mit Prüfungsaufgaben, insbesondere mit Teamleiteraufgaben befasst. Sie werden im Gegensatz zu früher in einem Prüfungsgebiet eingesetzt, für das sie die notwendige fachliche Kompetenz mitbringen. Mir ist sehr wohl bewusst, dass es nicht immer ganz einfach sein wird, die Amtsleitertätigkeit mit den Prüfungsaufgaben terminlich optimal unter einen Hut zu bringen. Aber: ein gutes Zeitmanagement gehört auch zum Anforderungsprofil einer jeden Führungsfunktion.

Liebe Frau Walter-Schmitt, den Diskussionsprozess zur Organisationsänderung haben Sie miterlebt und sich entsprechend eingebracht. Jetzt, wo wir gerade in die Umsetzung eingestiegen sind, verlassen Sie uns und stellen sich einer neuen Aufgabe. Das ist zwar schade, weil Sie sicherlich wichtige Impulse in der Umsetzungsphase hätten geben können. Andererseits verstehe ich Ihren Schritt in Richtung Landesamt für Finanzen, weshalb ich Ihnen bei Ihrem Wechsel auch keine Steine in den Weg gelegt habe. Ein Trost bleibt: Sie sind und bleiben Beamtin des Freistaats Bayern. Das, was wir in Sie investiert und Sie sich erarbeitet haben, bleibt dem Freistaat.

Ein herzliches Dankeschön sage ich Ihnen für alles, was Sie in allen Ihren verantwortungsvollen Funktionen für die Rechnungsprüfung geleistet haben. Ich wünsche Ihnen für Ihren weiteren Weg in der Finanzverwaltung alles erdenklich Gute und immer eine glückliche Hand bei allen Ihren Entscheidungen. Pflegen Sie Ihre dienstlichen und privaten Kontakte zur Rechnungsprüfung. Seien Sie eine Botschafterin für die Belange der Rechnungsprüfung in der Verwaltung, auch wenn Sie jetzt wieder auf der Seite der geprüften Verwaltung stehen.

Frau Walter Schmitt geht, ihr Nachfolger kommt.

Sehr geehrter Herr Mohr,

im Auswahlverfahren haben Sie sich gegenüber ebenfalls sehr gut qualifizierten Kollegen durchgesetzt. Glauben Sie mir: Entscheidungen wie diese sind nicht immer leicht zu treffen, weil immer auch Enttäuschungen damit verbunden sind!

Auch Sie stehen vor einer neuen beruflichen Herausforderung. Die ersten Schritte als Amtsleiter sind Sie in den letzten Wochen schon gegangen und wissen, was es heißt, als Amtsleiter gefordert zu sein und Verantwortung für ein Rechnungsprü-fungsamt zu tragen. Aber ich bin mir sicher, dass Sie für die Aufgaben des Amtsleiters gut gerüstet sind. Sie werden die Herausforderungen, die auf Sie zukommen, mit Ihren Erfahrungen meistern.

Nach der Anstellungsprüfung für den gehobenen landwirtschaftlich-technischen Dienst im Jahre 1984 waren Sie 3 Jahre lang Fachberater für Betriebswirtschaft beim Amt für Landwirtschaft und Gartenbau Fürth. Danach waren Sie 14 Jahre lang Sachbearbeiter für Agrarstruktur und Förderung bei der Regierung von Mittelfranken. 2001 konnte Sie der ORH als Landwirtschaftsprüfer im Prüfungsgebiet III gewinnen. Zu Ihrem Aufgabenspektrum gehörte die Prüfung der Organisation des Landwirtschaftsministeriums, die Stellenbewertung bei den Ämtern für Ernährung und Landwirtschaft, die Prüfung der Verwaltungs- und Kontrollsysteme der EU, die Prüfung des Sondervermögens „Milch und Fett", usw.

Nach knapp 10 Jahren Prüfertätigkeit im ORH kehrten Sie zurück in Ihre mittelfränkische Heimat. Sie wurden entsprechend Ihrer Bewerbung für eine Prüferstelle im Bereich Organisation/Personalbedarf/Personalbemessung zum 01.04.2011 an das Rechnungsprüfungsamt Ansbach versetzt. Dafür mussten Sie sich aber zum REFA-Organisator ausbilden lassen. Als Organisationsprüfer waren Sie z.B. an der Prüfung der Staatl. Beruflichen Schulen und an der Prüfung der Abrechnung der Mehrarbeit im Bereich des StMUK beteiligt. Bei der Prüfung der Personalwirtschaft bei der ALP Dillingen waren Sie als Teamleiter eingesetzt.

Stichwort Teamleiter: Im aktuellen Änderungsprozess kommt den Teamleitern eine Schlüsselrolle zu, was aber nicht neu ist. Wie die meisten hier wissen, können von den Kleinen Kollegien in der Arbeitsplanung Teamleiter bestimmt werden. Bei den Rechnungsprüfungsämtern werden das aufgrund der beruflichen Erfahrungen vorzugsweise Prüfer mit herausgehobenen Aufgaben oder Führungskräfte sein. Ein Teamleiter muss Führungspotenzial, Teamfähigkeit und Organisationstalent haben. Ich denke, dass wir die Aufgaben und die Wichtigkeit der Teamleiter in der Rechnungsprüfung im Intranet ausreichend kommuniziert haben.

Aktuell finden Teamleiterschulungen in Stein statt. Diese hat das Prüfungsgebiet G federführend organisiert. Gestern und vorgestern haben Sie, Herr Mohr, an der 2. Teamleiterschulung teilgenommen. Wie ich gehört habe, laufen diese Veranstaltungen mit „Workshop-Charakter" ganz gut. Die Teilnehmer bringen sich engagiert ein, übrigens auch die, die anfangs die Schulung wie auch die Organisationsänderung insgesamt kritisch gesehen haben. Sehr positiv finde ich, dass ein prüfungsgebietsübergreifender Austausch stattfindet, von dem alle Teilnehmer profitieren können. Wichtig ist auch: Mehr und mehr wird die Notwendigkeit erkannt, dass wir jede Prüfung als Projekt sehen und begreifen müssen, bei dem viel geplant, koordiniert und gesteuert werden muss! Dafür ist Kommunikation auf allen Ebenen, horizontal und vertikal, von größter Bedeutung. Prüfungsgebiet G hat mir zugesagt, die Ergebnisse nach Abschluss der Teamleiterschulungen zusammenzufassen und den Ergebnisbericht zu Ihrer Information in das Intranet einzustellen.

Herr Mohr, Sie sehen, die Welt der Rechnungsprüfung bleibt nicht stehen, ständig müssen wir uns verändern und weiterentwickeln. Für diese Veränderungen brauche ich Sie und Ihre aktive Unterstützung.

Sehr geehrter Herr Mohr, jetzt nehmen Sie das Steuerrad beim RPrA Würzburg in die Hände. Schlagen Sie den richtigen Kurs ein und halten Sie ihn! Als passionierter Tennisspieler wissen Sie, dass man vor jedem Ballwechsel einen Plan, eine Strategie braucht, um erfolgreich zu sein. Ich bin überzeugt, dass Sie für Ihre Aufgabe als Amtsleiter Ihren Plan, Ihre Strategie haben. Ich hoffe und wünsche Ihnen, dass Sie, um in der Sprache des Tennissports zu bleiben, immer zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Ball spielen, sei es ein überraschender Stopp-Ball oder ein unerreichbarer Long-Line oder ein kräftiger Cross-Ball. Das Glück eines Netzrollers gehört natürlich auch manchmal dazu, um erfolgreich zu sein.

Für Ihre Aufgaben als Amtsleiter beim RPrA Würzburg wünsche ich Ihnen alles Gute, viel Kraft und Ausdauer. Ich freue mich auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihnen!

Sehr geehrte Frau Mohr,

Ihr Ehemann geht jetzt einen neuen beruflichen Weg. Damit ist verbunden, dass er zu Hause nicht mehr so präsent sein wird. Aber Sie sind es fast schon gewöhnt: War bis 2011 München der berufliche Mittelpunkt Ihres Mannes, so ist er jetzt Würzburg. Das wohnortnahe Ansbach, ideal zum Familienwohnort gelegen, war also nur eine kurze Zwischenstation. Ich denke aber, dass Sie die Entscheidung Ihres Mannes mittragen und ihn unterstützen. Danke dafür!

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Staatl. Rechnungsprüfungsamts Würzburg,

mit Herrn Mohr tritt ein neuer Amtsleiter die Nachfolge von Frau Walter-Schmitt an. Für Sie bedeutet das natürlich eine gewisse Umstellung und Veränderung. Jede Veränderung birgt Neues und Ungewohntes. Unterstützen Sie Herrn Mohr, vertrauen Sie ihm! Geben Sie ihm die Chance für einen guten Start! Wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt, werden alle profitieren.

ORR Dieter Mohr, RDin Angela Walter-Schmitt und ORH-Präsident Dr. Heinz Fischer-Heidlberger in Würzburg.